Tamagoyaki
Tamagoyaki wird nicht wie ein Omelett gemacht, sondern in Schichten: eine dünne Eilage stockt, wird gerollt, die nächste eingegossen, wieder gerollt — vier- oder fünfmal. Das Ergebnis ist eine dichte Rolle mit sichtbarer Spirale im Schnitt. Das Geheimnis ist klein: vor jeder neuen Schicht die Rolle anheben, damit rohes Ei darunterläuft. Ohne das verbinden sich die Schichten nie und die Rolle fällt in Streifen.

- Vorbereitung
- 10 Min.
- Garzeit
- 10 Min.
- Gesamt
- 20 Min.
- Portionen
- 2
- Schwierigkeit
- Mittel
- Pro Portion
- 190 kcal
Zutaten
-
Was du stattdessen nehmen kannst
Traditionell nimmt man Dashi, die japanische Algenbrühe. Gemüsebrühe kommt nahe; reines Wasser macht den Geschmack flach.
Ergibt: 1 Rolle, 2 Portionen
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Zubereitung
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Schritt 1: Eimasse mischen
Die Eier mit der Brühe, dem Zucker, der Sojasauce und dem Salz verschlagen. Eine Gabel statt eines Schneebesens nehmen: Luftblasen sind hier unerwünscht und machen die Schichten ungleichmäßig.
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Schritt 2: Passieren
Die Masse durch ein Sieb geben. Das entfernt die Hagelschnüre — die weißen Stränge neben dem Dotter, die sich sonst als blasse Punkte im Schnitt zeigen.
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Schritt 3: Pfanne erhitzen und einfetten
Eine 20-cm-Pfanne bei mittlerer bis kleiner Hitze erwärmen und mit einem gefalteten Stück Küchenpapier mit Öl einfetten. Zu viel Öl ist hier ein Problem: die Schichten rutschen statt sich zu verbinden.
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Schritt 4: Erste Schicht
Etwa ein Viertel der Masse als dünne Lage eingießen. Sobald die Oberfläche stockt, aber noch feucht ist, vom hinteren Rand zu sich hin in drei oder vier Faltungen rollen.
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Schritt 5: Nächste zugeben
Die Rolle an den hinteren Rand schieben, den freien Teil einfetten und das nächste Viertel eingießen. Die Rolle immer mit dem Spatel anheben, damit Ei darunterläuft — das verbindet die Schichten.
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Schritt 6: Wiederholen
Sobald die neue Schicht stockt, in die andere Richtung zurückrollen und das frische Ei um die Rolle wickeln. Mit dem Rest wiederholen: insgesamt vier Schichten.
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Schritt 7: Formen und schneiden
Die heiße Rolle auf ein Brett legen, in ein Küchentuch wickeln und sanft zu einem Rechteck drücken. Nach 2 Minuten in 2 cm dicke Scheiben schneiden und Frühlingszwiebel und Sesam darüberstreuen.
Tipps & Varianten
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Tipp
Die Hitze mittel bis klein halten. Starke Hitze bräunt die unterste Schicht und macht sie spröde, und Tamagoyaki soll durchgehend hellgelb bleiben.
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Alternative
Traditionell nimmt man Dashi, die japanische Algenbrühe. Gemüsebrühe kommt nahe; reines Wasser macht den Geschmack flach.
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Variante
Auf jede Schicht einen Streifen Nori oder gehackte Frühlingszwiebel legen, für dunkle Ringe im Schnitt.
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Aufbewahrung
Zwei Tage im Kühlschrank. Kaltes Tamagoyaki ist die klassische Bento-Füllung und hält unterwegs perfekt die Form.
Nährwerte
| 1 Portion | Ganzes Gericht 2 Portionen | |
|---|---|---|
| Brennwert | 190 kcal | 380 kcal |
| Eiweiß | 13 g | 26 g |
| Fett | 13 g | 26 g |
| Kohlenhydrate | 4 g | 8 g |
Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.
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