Wareniki mit Kartoffeln
Wareniki (ukrainisch Warenyky) mit Kartoffeln brauchen weder Ei noch Milch: Ein Teig aus warmem Wasser und Öl wird weich und dehnbar und lässt sich leicht dünn ausrollen. Das Geheimnis der Füllung sind reichlich langsam goldbraun gebratene Zwiebeln – die eine Hälfte kommt in die Kartoffeln, die andere obendrauf.

- Vorbereitung
- 1 Std. 10 Min.
- Garzeit
- 40 Min.
- Ruhezeit
- 30 Min.
- Gesamt
- 2 Std. 20 Min.
- Portionen
- 5
- Schwierigkeit
- Mittel
- Pro Portion
- 560 kcal
Zutaten
Für den Teig
Für Füllung und Topping
Ergibt: ca. 60 Wareniki, 5 Portionen
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Zubereitung
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Schritt 1: Teig kneten
Misch Mehl und Salz, gib warmes Wasser und Öl dazu und verrühre alles zu einem Teig. Knete ihn 7–8 Minuten, bis er glatt und weich ist und nicht mehr klebt. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten ruhen – dann entspannt sich das Gluten und der Teig lässt sich mühelos ausrollen.
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Schritt 2: Kartoffeln kochen
Schäl die Kartoffeln, schneide sie in große Stücke und koch sie in Salzwasser 18–20 Minuten, bis sie ganz weich sind. Gieß sie ab, heb dabei 3–4 EL Kochwasser auf, und lass die Kartoffeln im Topf auf dem Herd 1 Minute ausdampfen.
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Schritt 3: Zwiebeln rösten
Würfle die Zwiebeln fein und brate sie im Öl bei mittlerer Hitze unter Rühren 12–15 Minuten, bis sie weich und gleichmäßig goldbraun sind. Stell die Hälfte mit etwas Öl zum Servieren beiseite.
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Schritt 4: Füllung anrühren
Stampf die Kartoffeln fein, rühr die andere Hälfte der Zwiebeln unter und würze mit Salz und Pfeffer. Ist die Masse trocken, gib etwas Kochwasser dazu. Lass die Füllung vollständig abkühlen – warme Füllung macht den Teig klebrig.
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Schritt 5: Wareniki formen
Teil den Teig in zwei Hälften und roll jede auf der bemehlten Arbeitsfläche 1,5–2 mm dünn aus. Stich mit einem Glas Kreise von 7 cm aus, setz jeweils einen gehäuften Teelöffel Füllung darauf, klapp sie zu Halbmonden zusammen und drück die Ränder fest an, sodass keine Luft eingeschlossen bleibt. Leg die Wareniki auf ein bemehltes Brett.
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Schritt 6: Wareniki garen
Bring reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen. Gare die Wareniki portionsweise, je 12–15 Stück: Sobald sie oben schwimmen, lass sie noch 3–4 Minuten leise köcheln. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus.
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Schritt 7: Mit Zwiebeln servieren
Gib die Wareniki in eine Schüssel mit den beiseitegestellten Zwiebeln und dem Öl und schwenk sie vorsichtig, damit sie nicht zusammenkleben. Mit Dill bestreuen und heiß servieren.
Tipps & Varianten
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Tipp
Damit sich die Ränder im Topf nicht öffnen, halte sie frei von Füllung und überschüssigem Mehl. Ist der Teig angetrocknet, befeuchte den Rand mit einem nassen Finger.
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Variante
Für mehr Aroma kannst du 150 g gebratene Pilze oder 1 TL getrockneten Dill unter die Füllung mischen.
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Aufbewahrung
Roh einfrieren: die Wareniki nebeneinander auf einem Brett vorfrieren, dann in einen Beutel füllen. Sie halten 2 Monate und kommen gefroren ins Wasser – rechne 2–3 Minuten mehr Garzeit.
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Tipp
Teigreste nicht sofort wieder ausrollen: Drück sie zusammen, lass sie 10 Minuten unter Folie ruhen und roll sie dann erneut aus.
Nährwerte
| 1 Portion | Ganzes Gericht 5 Portionen | |
|---|---|---|
| Brennwert | 560 kcal | 2.800 kcal |
| Eiweiß | 11 g | 55 g |
| Fett | 17 g | 85 g |
| Kohlenhydrate | 88 g | 440 g |
Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.
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