Suppen & Eintöpfe

Ukrainischer Borschtsch

Guter Borschtsch lebt vom Zusammenspiel: süße Rote Bete, eine feine Säure, kräftige Brühe und zum Schluss frischer Knoblauch. Wir schmoren die Rote Bete separat mit Tomatenmark und einem Schuss Essig – so behält sie ihr tiefes Rubinrot und wird nicht bräunlich. Und dann braucht der Borschtsch unbedingt 20 Minuten Ruhe unter dem Deckel: Danach schmeckt er wie eine andere Suppe.

Zum Rezept
Pinterest

Ukrainischer Borschtsch – das fertige Gericht
Vorbereitung
30 Min.
Garzeit
2 Std. 30 Min.
Ruhezeit
20 Min.
Gesamt
3 Std. 20 Min.
Portionen
8
Schwierigkeit
Mittel
Pro Portion
330 kcal

Zutaten

Für die Brühe

Für den Borschtsch

Ergibt: ca. 3,5 l, 8 Portionen

Zubereitung

  1. Schritt 1: Brühe kochen

    Leg das Rindfleisch in einen 5-Liter-Topf, gieß das kalte Wasser an und bring alles zum Kochen. Schöpf den grauen Schaum ab, stell die Hitze so weit herunter, dass es nur noch leise siedet, und gib Lorbeerblätter und Piment dazu. Lass die Brühe mit leicht geöffnetem Deckel 1,5–2 Stunden köcheln, bis sich das Fleisch mühelos vom Knochen löst.

  2. Schritt 2: Fleisch vorbereiten

    Nimm das Fleisch heraus, löse es vom Knochen und schneide es in mundgerechte Stücke. Gieß die Brühe durch ein Sieb – es sollten etwa 2,5 l übrig bleiben –, salze sie und stell sie zurück auf den Herd.

  3. Schritt 3: Rote Bete schmoren

    Schneide die Rote Bete, während die Brühe kocht, in feine Streifen. Erhitze 2 EL Öl in einer breiten Pfanne und brate die Rote Bete 5 Minuten an. Rühr Tomatenmark, Essig und Zucker unter und gieß eine Kelle Brühe dazu. Schmore sie zugedeckt bei schwacher Hitze 15–20 Minuten, bis sie weich ist, aber noch einen leichten Biss hat.

  4. Schritt 4: Zwiebeln und Karotten andünsten

    Würfle die Zwiebeln fein und zerkleinere die Karotten im Mixer oder rasple sie grob. Dünste die Zwiebeln in einer zweiten Pfanne im restlichen Öl 5 Minuten glasig, gib die Karotten dazu und brate alles weitere 5 Minuten, bis die Karotten weich und leicht goldgelb sind.

  5. Schritt 5: Kartoffeln und Kohl garen

    Gib die Kartoffeln in Würfeln oder Stiften in die kochende Brühe und lass sie 10 Minuten garen. Dann kommt der fein gehobelte Weißkohl dazu – noch 5–7 Minuten kochen, bis er weich ist.

  6. Schritt 6: Alles vereinen

    Gib Zwiebel-Karotten-Mischung, geschmorte Rote Bete und Fleisch in den Topf. Lass alles noch einmal 5 Minuten ganz sanft köcheln. Ab jetzt darf der Borschtsch nicht mehr sprudelnd kochen, sonst verblasst die Farbe.

  7. Schritt 7: Mit Knoblauch abschmecken

    Schalte den Herd aus und rühr den zerdrückten Knoblauch und den fein gehackten Dill unter. Probier: Der Borschtsch soll süßsauer schmecken. Schmeck bei Bedarf mit Salz, einer Prise Zucker oder einem Spritzer Essig ab und pfeffere ihn.

  8. Schritt 8: Ziehen lassen

    Leg den Deckel auf und lass den Borschtsch 20 Minuten ziehen. Serviere ihn mit einem Klecks Schmand.

Tipps & Varianten

  • Tipp

    Säure ist der Schlüssel zur Farbe: Ohne Essig oder Zitronensaft wird Rote Bete beim Kochen bräunlich.

  • Variante

    Koch die Brühe statt mit Rindfleisch mit Schweinerippchen – dann wird der Borschtsch milder und etwas süßlicher.

  • Tipp

    Am besten schmeckt Borschtsch am nächsten Tag, wenn sich alle Aromen verbunden haben.

  • Aufbewahrung

    Zugedeckt hält er sich im Kühlschrank bis zu 4 Tage. Wärm nur die Portion auf, die du gleich isst, und lass ihn dabei nicht sprudelnd kochen.

Nährwerte

Ungefähre Nährwerte pro Portion und für das ganze Gericht
1 Portion Ganzes Gericht 8 Portionen
Brennwert330 kcal2.640 kcal
Eiweiß16 g128 g
Fett18 g144 g
Kohlenhydrate25 g200 g

Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.

Erfahrungen und Fragen

Schon nachgekocht? Erzähl, wie es geworden ist, zeig ein Foto oder teile, was du geändert hast. Etwas unklar? Frag nach — wir antworten hier.

Ein Bild, bis 8 MB. Wir speichern es bei uns neu — damit verschwinden auch die Kamera- und Ortsdaten darin.

Keine Anmeldung. Wir speichern nur den Namen, den du angibst, die Nachricht und das Foto — sonst nichts. Alles erscheint erst nach Prüfung durch die Redaktion.