Wareniki mit Erdbeeren
Der Kniff liegt nicht im Teig, sondern in der Entscheidung, wo die Erdbeere ihren Saft abgibt: zwanzig Minuten mit Zucker auf der Arbeitsfläche und nicht mitten im kochenden Wasser. Was danach noch kommt, bindet die Stärke. Und die Naht wird auf trockenem Teig verschlossen, denn loses Mehl verhindert, dass die Ränder haften.

- Vorbereitung
- 50 Min.
- Garzeit
- 15 Min.
- Ruhezeit
- 30 Min.
- Gesamt
- 1 Std. 35 Min.
- Portionen
- 6
- Schwierigkeit
- Mittel
- Pro Portion
- 340 kcal
Zutaten
Teig
Füllung
-
Was du stattdessen nehmen kannst
Ein Löffel Grieß kann die Stärke ersetzen; er saugt ebenfalls Saft auf, die Füllung wird allerdings dichter.
Ergibt: etwa 45 Wareniki
Einkaufsliste
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Zubereitung
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Schritt 1: Teig herstellen
Mehl und Salz mit heißem Wasser überbrühen, das Öl einarbeiten und glatt kneten, wie im Grundrezept. Abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
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Schritt 2: Früchte schneiden
Kleine Erdbeeren ganz lassen, große vierteln. Die Stücke etwa gleich groß halten, sonst drücken die großen durch den Teig.
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Schritt 3: Zuckern
Die Beeren mit dem Zucker mischen und 20 Minuten stehen lassen. Hier geben sie den größten Teil ihres Safts ab — auf der Arbeitsfläche und nicht im Teigtäschchen.
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Schritt 4: Saft abgießen
In ein Sieb geben und den Saft in einer Tasse auffangen; aufheben. Die Beeren mit Küchenpapier trocken tupfen.
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Schritt 5: Den Rest binden
Die Beeren mit der Stärke bestäuben und vorsichtig wenden. Sie bindet den Saft, der später im Wareniki entsteht, sodass die Füllung stockt statt zu laufen.
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Schritt 6: Fest verschließen
Den Teig auf 2 mm ausrollen und 8 cm große Kreise ausstechen. 3 oder 4 Fruchtstücke daraufsetzen und den Rand zweimal andrücken, auf trockener, mehlfreier Naht.
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Schritt 7: Kurz kochen
Portionsweise in viel kochendem Salzwasser garen. Nach dem Auftauchen 3 Minuten; länger, und die Frucht zerfällt zu Sirup.
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Schritt 8: Servieren
Mit dem Schaumlöffel herausheben, den aufgefangenen Saft darübergießen und mit Sauerrahm servieren. Sofort auseinanderlegen, heiß kleben sie zusammen.
Tipps & Varianten
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Tipp
Loses Mehl immer von der Naht abstreifen. Trockenes Mehl verhindert das Verkleben, und die Naht geht als Erstes auf.
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Alternative
Ein Löffel Grieß kann die Stärke ersetzen; er saugt ebenfalls Saft auf, die Füllung wird allerdings dichter.
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Tipp
Einen weiten Topf nehmen und höchstens 12 Stück gleichzeitig. Gedrängt reiben sie aneinander und reißen.
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Aufbewahrung
Roh geformt einlagig einfrieren, bis zu drei Monate. Gekochte schmecken nur am selben Tag.
Nährwerte
| 1 Portion | Ganzes Gericht 6 Portionen | |
|---|---|---|
| Brennwert | 340 kcal | 2.040 kcal |
| Eiweiß | 8 g | 48 g |
| Fett | 6 g | 36 g |
| Kohlenhydrate | 64 g | 384 g |
Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.
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