Wareniki mit Kartoffeln und Pilzen
Die Kartoffelfüllung scheitert an zu viel Flüssigkeit, und hier gibt es zwei Quellen: die Milch, die man sonst ins Püree gibt, und das Wasser der Pilze. Deshalb wird die Kartoffel heiß und trocken gestampft, und die Pilze braten offen, bis kein Tropfen mehr in der Pfanne ist, bevor sie Farbe nehmen.

- Vorbereitung
- 55 Min.
- Garzeit
- 35 Min.
- Ruhezeit
- 30 Min.
- Gesamt
- 2 Std.
- Portionen
- 6
- Schwierigkeit
- Mittel
- Pro Portion
- 360 kcal
Zutaten
Teig
Füllung
Zum Servieren
Ergibt: etwa 55 Wareniki
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Zubereitung
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Schritt 1: Teig herstellen
Mehl und Salz mit heißem Wasser überbrühen, das Öl zugeben und zu einem glatten Teig kneten, wie beim Grundrezept für Wareniki-Teig. Abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
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Schritt 2: Kartoffeln kochen
Die geschälten Kartoffeln 20 Minuten in Salzwasser weich kochen. Restlos abgießen und eine Minute im heißen Topf ausdampfen lassen.
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Schritt 3: Heiß stampfen
Sofort heiß stampfen, ohne Milch und ohne Kochwasser. Kalte Kartoffel wird klebrig, und jede zusätzliche Flüssigkeit lässt die Füllung laufen.
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Schritt 4: Pilze anbraten
Die Pilze in Scheiben schneiden und offen bei starker Hitze braten, bis ihr gesamtes Wasser verdampft ist und sie zu bräunen beginnen — etwa 10 Minuten.
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Schritt 5: Zwiebel zugeben
Die gehackte Zwiebel zu den Pilzen geben und weitere 7 Minuten goldbraun braten. Alles unter die Kartoffeln mischen, würzen und auskühlen lassen.
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Schritt 6: Formen
Den Teig auf 2 mm ausrollen, 8 cm große Kreise ausstechen, eine walnussgroße Kugel Füllung daraufsetzen und den Rand fest verschließen.
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Schritt 7: Kochen
In Portionen von 12 in kochendem Salzwasser garen. Sobald sie schwimmen, 3 Minuten — der Teigrand wird durchscheinend.
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Schritt 8: Mit Röstzwiebeln servieren
Die restliche Zwiebel goldbraun rösten und in der Servierschüssel unter die heißen Wareniki mischen.
Tipps & Varianten
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Tipp
Mehligkochende, stärkereiche Kartoffeln verwenden. Eine festkochende Sorte bleibt klumpig und hält die Füllung nicht zusammen.
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Variante
Eine Handvoll getrockneter Steinpilze, eine Stunde eingeweicht und fein gehackt, bringt echte Tiefe. Das Einweichwasser für eine Soße aufheben, nicht für die Füllung.
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Tipp
Die Pilze nicht zu Beginn des Bratens salzen: Salz zieht Wasser, und sie schmoren statt zu bräunen.
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Aufbewahrung
Gekochte Wareniki halten zwei Tage im Kühlschrank und sind am nächsten Tag in der Pfanne gebraten hervorragend. Rohe bis zu drei Monate einfrieren.
Nährwerte
| 1 Portion | Ganzes Gericht 6 Portionen | |
|---|---|---|
| Brennwert | 360 kcal | 2.160 kcal |
| Eiweiß | 9 g | 54 g |
| Fett | 11 g | 66 g |
| Kohlenhydrate | 56 g | 336 g |
Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.
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