Ebi Nigiri
Nigiri ist der Anfang von Sushi: ein geformtes Häufchen Reis mit einem Stück Meeresfrucht darauf. Keine Matte nötig, kein Nori, dafür ein Kniff — die Garnele wird am Spieß gegart, sonst rollt sie sich zum Ring und liegt nie mehr flach auf dem Reis.

- Vorbereitung
- 25 Min.
- Garzeit
- 5 Min.
- Gesamt
- 30 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Mittel
- Pro Portion
- 150 kcal
Zutaten
-
Was du stattdessen nehmen kannst
Gibt es keine großen rohen Garnelen, gehen gekochte tiefgefrorene: Sie werden nicht gekocht, sondern nur eine Minute in siedendem Wasser erwärmt und genauso aufgeklappt.
Ergibt: 12 Nigiri
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Zubereitung
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Schritt 1: Die Garnelen aufspießen
Einen Spieß der Länge nach vom Schwanz zum Kopf direkt unter der Schale durch jede Garnele schieben, sodass sie sich streckt. Nur so lässt sie sich gerade garen: ohne Spieß rollt sie sich binnen zehn Sekunden zum Ring.
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Schritt 2: 2–3 Minuten kochen
Die Spieße 2–3 Minuten in kochendes Salzwasser geben, bis die Schalen leuchtend rot und das Fleisch undurchsichtig ist. Nicht länger: Eine übergarte Garnele wird gummiartig und liegt auf dem Reis wie ein Stück Plastik.
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Schritt 3: Ins Eiswasser
Die Spieße direkt in eine Schüssel mit Wasser und Eis geben, für eine Minute. Das schnelle Abkühlen stoppt das Garen im Inneren und hält das Fleisch fest.
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Schritt 4: Schälen und schmetterlingsartig öffnen
Die Spieße herausziehen und die Garnelen schälen, den Schwanz nach Wunsch dranlassen. Einen flachen Schnitt am Bauch entlang setzen, ohne durchzuschneiden, und die Garnele wie ein Buch aufklappen, dabei mit der Handfläche leicht flach drücken.
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Schritt 5: Den Reis formen
Mit nasser Hand 20 g Reis nehmen und zu einem länglichen Ballen von der Länge der Garnele drücken. Zwei- bis dreimal drücken, nicht öfter: Nigiri soll in der Hand halten und im Mund zerfallen, nicht umgekehrt.
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Schritt 6: Zusammensetzen
Einen Tupfer Wasabi auf die Innenseite der Garnele geben, sie auf den Reis legen und mit zwei Fingern über die ganze Länge sanft andrücken. Die Garnele soll den Reis umschließen und nicht wie ein Brett darauf liegen.
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Schritt 7: Sofort servieren
Die Nigiri mit der Garnele nach oben auf einen Teller legen. In die Sojasauce werden sie mit dem Fisch getaucht, nie mit dem Reis — der saugt alles auf und zerfällt schon im Schälchen.
Tipps & Varianten
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Tipp
20 g Reis pro Stück sind etwa ein leicht gehäufter Esslöffel. Nigiri, die größer sind als die Garnele, wirken plump, und die Meeresfrucht geht darauf unter.
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Variante
Mit derselben Technik entstehen Nigiri mit Graved Lachs, Aal oder Tamago-Omelett — es ändert sich nur das Obenauf. Eine Fischscheibe im 45°-Winkel schneiden, 5 mm dick und etwas länger als der Reisballen.
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Alternative
Gibt es keine großen rohen Garnelen, gehen gekochte tiefgefrorene: Sie werden nicht gekocht, sondern nur eine Minute in siedendem Wasser erwärmt und genauso aufgeklappt.
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Aufbewahrung
Nigiri ist das schnellste Gericht des ganzen Sushi-Repertoires und das am wenigsten lagerfähige: Der Reis wird warm geformt, und nach einer Stunde in der Kälte ist er hart. Erst kurz vor dem Servieren formen.
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Tipp
Die Hände mit Wasser und einem Löffel Essig anfeuchten und abschütteln. Zu nasse Hände machen den Reis glitschig, und der Ballen hält seine Form nicht.
Nährwerte
| 1 Portion | Ganzes Gericht 4 Portionen | |
|---|---|---|
| Brennwert | 150 kcal | 600 kcal |
| Eiweiß | 11 g | 44 g |
| Fett | 1 g | 4 g |
| Kohlenhydrate | 24 g | 96 g |
Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.
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