Reisgerichte & Plov

Gurken-Maki

Mit diesen fängt jeder an, und nicht weil sie Anfängerrollen wären, sondern weil es nichts gibt, hinter dem man sich verstecken könnte. Jeder Fehler zeigt sich: zu viel Reis, und das Nori schließt nicht; zu wenig Druck, und die Rolle fällt unter dem Messer auseinander. Wer die kann, dem gelingt eine California oder Philadelphia beim ersten Mal.

Zum Rezept
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Gurken-Maki – das fertige Gericht
Vorbereitung
30 Min.
Gesamt
30 Min.
Portionen
6
Schwierigkeit
Einfach
Pro Portion
190 kcal

Zutaten

Ergibt: 6 Rollen zu 8 Stücken, 48 insgesamt

Zubereitung

  1. Schritt 1: Die Gurke schneiden

    Die Gurke längs vierteln und den wässrigen Kern mit den Kernen herausschneiden — der macht die Rolle innen nass. Das Fruchtfleisch in lange Stifte schneiden, etwa so dick wie ein Bleistift, ungefähr 5 mm.

  2. Schritt 2: Den Platz vorbereiten

    Die Bambusmatte in Frischhaltefolie wickeln, damit sich kein Reis zwischen den Stäbchen festsetzt. Eine Schüssel Wasser mit einem Löffel Essig danebenstellen: Nasse Hände sind das Einzige, was den Reis nicht an den Fingern kleben lässt.

  3. Schritt 3: Den Reis verteilen

    Ein halbes Nori-Blatt mit der rauen Seite nach oben hinlegen, die lange Kante zu sich. Mit nasser Hand 80 g Reis nehmen und dünn und gleichmäßig verteilen, am hinteren Rand 1 cm frei lassen. Nicht festdrücken: Der Reis soll liegen, nicht gepresst sein.

  4. Schritt 4: Die Füllung auflegen

    Wer es scharf mag, zieht einen dünnen Streifen Wasabi quer über den Reis. Die Gurkenstifte in einer Reihe auf das erste Drittel von Ihnen aus legen — nicht in die Mitte, sonst sitzt die Füllung nach dem Rollen seitlich.

  5. Schritt 5: Rollen

    Die vordere Kante der Matte mit den Daumen anheben, die Füllung mit den Fingern halten und über die Füllung klappen, sodass die Nori-Kante dahinter aufkommt. Die Matte zurückziehen und drücken — gleichmäßig über die ganze Länge, ohne Ruck. Bis zum Ende rollen, die Naht bleibt unten.

  6. Schritt 6: Kurz ruhen lassen

    Die fertige Rolle 2 Minuten mit der Naht nach unten liegen lassen. Der freie Nori-Streifen zieht Feuchtigkeit aus dem Reis und verschließt sich von selbst — kein Kleber, kein Wasser nötig.

  7. Schritt 7: Mit nassem Messer schneiden

    Ein langes scharfes Messer anfeuchten und die Rolle halbieren, dabei die Klinge zu sich ziehen und dann vorschieben, statt in einem langen Zug zu schneiden — das zieht die Rolle in die Länge. Die Hälften nebeneinanderlegen und jede vierteln. Vor jedem Schnitt die Klinge anfeuchten.

Tipps & Varianten

  • Tipp

    80 g Reis auf ein halbes Blatt sind weniger, als sich richtig anfühlt. Genau daran scheitern die meisten Rollen zu Hause: Man nimmt doppelt so viel, und das Nori kann schlicht nicht zusammenkommen.

  • Variante

    Mit derselben Technik entstehen die anderen dünnen Rollen: ein Streifen Avocado, ein Streifen Paprika, ein Stift eingelegter Rettich (die heißt dann Shinko Maki). Immer nur eine Füllung — mehr passt in eine Hosomaki nicht.

  • Alternative

    Ohne Bambusmatte geht es auch: ein doppelt gelegtes Handtuch nehmen, in Folie wickeln und darauf rollen. Es hält die Form schlechter, aber es funktioniert.

  • Aufbewahrung

    Rollen isst man am selben Tag und stellt sie nicht in den Kühlschrank: Kälte macht den Reis fest, und feuchtes Nori wird gummiartig. Müssen sie ein, zwei Stunden warten, mit einem feuchten Tuch abdecken und bei Raumtemperatur stehen lassen.

  • Tipp

    Nori muss bis zur letzten Sekunde trocken bleiben. Ein offenes Blatt zieht in der Küchenluft binnen einer halben Stunde Feuchtigkeit und knuspert nicht mehr — nehmen Sie nur so viele heraus, wie Sie gerade rollen.

Nährwerte

Ungefähre Nährwerte pro Portion und für das ganze Gericht
1 Portion Ganzes Gericht 6 Portionen
Brennwert190 kcal1.140 kcal
Eiweiß4 g24 g
Fett1 g6 g
Kohlenhydrate41 g246 g

Näherungswerte, berechnet aus Standard-Nährwertangaben der Zutaten.

Fragen zu diesem Rezept

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